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Vergoldung der Schrift in Stein

 

Es gibt heute Werkzeuge, mit denen man eine Schrift auch in härtestes Material sehr tief hauen kann, so dass sie selbst ohne Tönung lesbar sind.

Und doch existieren Gesteinsarten, in denen man auch eine übertief gehauene Schrift kaum lesen kann, weil die Farbe des Steines keine Kontraste hergibt. In diesem Fall ist man gezwungen, mit einer Farbtönung nachzuhelfen.

Den Ton der Farbe sollte man immer aus der vorhandenen Tonskala des bearbeiteten Steines wählen.

 

 

Das Vorgehen bei der Vergoldung einer Schrift in Stein:


Die Voraussetzung für die Vergoldung von Schrift in Stein ist, dass dichtes Material vorliegt. Im vorliegenden Beispiel handelt es sich um matt geschliffenen rötlichen Granit. Der Schriftentwurf wird aufgepaust und mit einem Diamant eingekratzt, die Schrift danach tief eingehauen.

 

 

Die Schrift wird mit mit einer Vergolder-Flüssigkeit "Mixtion" vorbehandelt. Mit diesem ersten Anstrich werden die Poren und Unebenheiten geschlossen und man bekommt einen glatten Vergoldgrund.

 

 

Der Goldgrund wird mit einem weichen Schriftpinsel angelegt, weil mit diesem die Mixtion gleichmässiger verteilt werden kann als mit einem harten Borstenpinsel.

 

 

Ist der Grund zum Vergolden geeignet, wird das Gold aus dem Buch auf die so vorbereitete Schrift gelegt. Es darf kein Luftzug herschen und es darf auch nicht stauben.

 

 

Mit einem weichen Vergolderpinsel wird das Gold leicht angedrückt, nicht gestrichen.

 

 

Wenn die Schrift hart geworden ist, wird der Stein mit Sephia und viel Wasser abgeschliffen und mit einem weichen Schwamm abgewaschen.